Strecke

Änderungen in der Streckenführung bleiben vorbehalten.

The NEW Tour de Suisse Challenge 2021 beginnt mit einer kurzen Runde in Frauenfeld. Der flache Rundkurs im nördlichen Teil Frauenfelds darf als gute Aufwärmeinheit für die bevorstehenden Herkulesaufgaben interpretiert werden. Nach dem Abfahren der Strecke wird gespannt das Profirennen verfolgt. Die Strecke wird bei den Profis im Modus eines Einzelzeitfahrens absolviert werden. Wird Stefan Küng seinen Heimvorteil ausnützen und sich in Frauenfeld, wie vor zwei Jahren, das gelbe Leadertrikot überstreifen können? 

Nach dem ruhigen Einstiegstag beginnt an diesem Montag, 7. Juni 2021 die Tour de Suisse Challenge 2021 so richtig. Die Teilnehmer werden auf der Startrunde in einem steilen Anstieg den Rheinfall – Europas grösster Wasserfall – direkt vor sich haben. Aus dem nördlichsten Zipfel des Landes führt die Route via Schaffhausen, nach Steckborn am Bodensee und Weinfelden. Spätestens in der Region Tösstal zeigt die Etappe ihr hügliges Gesicht inklusive zwei Bergpreisen in Ghöch und auf dem Oberricken. Über Gommiswald und Reichenburg nähern sich die Fahrer dem Obersee und der Etappenankunft in Lachen. Lachen wird aber nicht direkt angefahren, sondern über einen hügligen Parcours inklusive zweier weiterer Anstiege. Die Etappe besticht durch wunderschöne Ausblicke auf den Boden- und Zürichsee. 


Die dritte Etappe steht ganz im Zeichen der Seen – nicht weniger wie sechs Seen werden unterwegs passiert. Gestartet wird am Oberen-Zürichsee. Die Route führt entlang dem Ägerisee über den Sattel nach Arth-Goldau und den Zugersee. Von da führt sie über den Baldeggersee und den Hallwilersee nach Zofingen. Vor der Ankunft in Pfaffnau absolvieren die Challenge-Teilnehmer eine Zusatzschlaufe. Die dritte Etappe weist durch das hüglige Gelände einen Frühjahrsklassiker-Charakter auf.

 


Am Mittwoch starten die Challenger vor dem barocken Kloster St. Urban aus dem 18. Jahrhundert in Richtung Berner Oberland. Via Entlebuch führt die Etappe nach Langnau i.E. und von da weiter Richtung Thun. Auf den letzten Kilometern wird die Strecke anspruchsvoller mit einem Bergpreis in Saanenmöser auf 1’284 Meter über Meer, bevor die Etappe auf dem Flugfeld von Gstaad endet. Die Etappe ist mehrheitlich flach und eine letzte Gelegenheit für alle die im 8-Tage-Modell unterwegs sind die Beine auf die bevorstehenden Alpenpässe vorzubereiten. Für die Fahrer*innen, die nur die ersten vier Etappen fahren, endet die NEW Tour de Suisse Challenge in Gstaad.

 


In Gstaad startet der Road Coach mit seiner Gruppe in Richtung Col du Pillon. Gleich zum Auftakt gibt es somit ein Bergpreis der 1. Kategorie zu bewältigen. Nach der langen Abfahrt nach Aigle, vorbei am UCI-Hauptsitz verläuft die Strecke flach bis nach Sion, wo das grosse Finale eingeläutet wird. Der schwierige letzte Aufstieg führt über eine beeindruckende Anzahl Serpentinen via Turtmann und Albinen nach Leukerbad und ist um einiges anspruchsvoller als der Aufstieg, der im Jahr 2018 absolviert wurde. Bei den Profis wird diese Etappe erstmals die Gesamtklassements Fahrer aus der Reserve locken. Für die Challenge-Teilnehmenden wartet also nach bestandener Prüfung ein spannendes Finale des Profirennens. Für alle Fahrer*innen, die die letzten vier Etappen fahren, beginnt die NEW Tour de Suisse Challenge an diesem Tag.

 


Nun folgen die alpinen Herausforderungen Schlag auf Schlag. Bereits kurz nach dem Start in Andermatt folgt der Aufstieg hinauf auf den Gotthardpass. Danach wartet eine rasante Abfahrt ins Tessin.
Von Airolo führt die Route die Leventina hinunter nach Biasca. Von dort geht es über den zweitmeist befahrenen Alpenpass der Tour de Suisse – den Lukmanierpass – in den Kanton Graubünden. In Disentis biegen die Tour de Suisse Challenger links ab in den finalen Aufstieg (9km) nach Sedrun.

 


Am zweiten Wochenende endet die Tour de Suisse 2021 am Ziel-Hub in Andermatt. Das Bergzeitfahren der Profis am Samstag von Disentis über den Oberalppass nach Andermatt verbindet symbolisch die beiden Kantone Graubünden und Uri, welche in der Region eng verbunden sind. Es wird spannend zu sehen, ob sich die puren Zeitfahrspezialisten durchsetzen können, oder doch ein Kletterer oder sogar ein All-Rounder.

Bei den Tour de Suisse Challenge Teilnehmenden steht dieser Tag im Zeichen der aktiven Erholung. Vor der abschliessenden Alpenetappe am Sonntag gilt es auf der 7. Etappe in der Gruppe die Zeitfahrstrecke abzufahren und nicht zu viel Energie zu verbrauchen.

 


Die erste Ausgabe der NEW Tour de Suisse Challenge endet mit einer fulminanten Königsetappe. Der anspruchsvolle Alpen-Circuit führt über das Dreigestirn Oberalp-Lukmanier-Gotthard. Der krönende Schlussaufstieg 2021 zum Gotthardpass wird der letzte Ritt für alle Teilnehmenden. Die Etappe kommt mit den drei Bergpreisen und kaum einem flachen Abschnitt auf eine Gesamtsteigung von 3’560 Höhenmeter. Wer diese letzte Etappe erfolgreich meistert, hat sich die Podiumszeremonie und den Fototermin mit dem Gesamtsieger des Profirennens absolut verdient.